Projekt
Auftraggeberin
Projektzeitraum
Die Stadt Wil und die TBW mit ihrer Marke DeineEnergie lancieren mit Energiesprint Wil eine umfassende Beratungskampagne für Besitzerinnen und Besitzer von Einfamilienhäusern. Auf der Grundlage des Projektvorschlags von e-futura bieten die kostenlosen, unabhängigen und persönlichen Energieberatungen – inklusive digitalem Energieausweis – einen klaren Überblick darüber, welche Sanierungsschritte sich für das eigene Zuhause lohnen und weshalb. Das Angebot läuft bis zum 30. April 2026, und Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Hintergrund
Gebäude spielen eine zentrale Rolle im Klimaschutz: Rund 37 Prozent der Treibhausgasemissionen in der Schweiz werden dem Gebäudesektor zugeschrieben.
Die Stadt Wil ist Energiestadt Gold und verfolgt mit ihrem kommunalen Klimaprogramm ambitionierte Ziele im Auftrag der Bevölkerung. Hier setzt der Energiesprint Wil an: mit einem einfachen Einstieg, individuellen Empfehlungen zum Gebäude und klaren Strukturen bis in die Umsetzung.
Energiesprint Wil
Mit Energiesprint Wil reduziert die Stadt Wil bewusst Hürden. Das Angebot richtet sich an Einfamilienhausbesitzende im ganzen Gemeindegebiet der Stadt Wil, die bisher die kantonale Förderung Gebäudemodernisierung mit Konzept noch nicht beansprucht haben.
Die Stadt Wil stellt über den Energiefonds, ergänzt durch kantonale Fördergelder, die nötigen Mittel bereit, damit die Beratungen für die Teilnehmenden kostenlos und ganzheitlich sind.
Die Kampagne kombiniert vier zentrale Elemente:
So läuft die Beratung ab – vom Antrag zum Energiebericht
Auftraggeberin
Stadt Wil & Technische Betriebe Wil (TBW)
Projektzeitraum
2025 - 2026
Projektleitung
Martijn Visser
Die Kreisstadt Cuxhaven an der Nordsee mit rund 48.000 Einwohnern verfügt über eine herausfordernde Ausgangslage zur Erreichung des gesetzlich vorgeschriebenen Klimaziels von null Emissionen aus dem Wärmesektor bis im Jahr 2045. Der räumlich aufgelöste Wärmeplan liefert die konzeptionelle Grundlage und eine Umsetzungsstrategie mit konkreten Maßnahmen.
Das Projekt wurde in Kooperation zwischen dem lokalen Energieversorger EWE Netz GmbH sowie dem Softwaredienstleister enersis durchgeführt. Die Rolle von Joachim Schmidiger/e-futura: Als ehemaliger Produktmanager hat er die konzeptuelle Entwicklung des digitalen Zwillings für die kommunale Wärmeplanung mitverantwortet. In diesem Projekt ist darüber hinaus als Fachexperte für die inhaltliche Entwicklung verantwortlich, inkl. der Durchführung der Akteursbeteiligung und öffentlichen Präsentationen vor Ort.
Bestandsanalyse
Die Bestandsanalyse bildet das Fundament der Kommunalen Wärmeplanung und zielt darauf ab, eine detaillierte Übersicht über den aktuellen Wärmebedarf sowie die vorhandene Infrastruktur zu gewinnen. Im Rahmen dieser Analyse wurden u.a. folgende Leistungen erbracht:
Alle Daten wurden im digitalen Zwilling «gaia» integriert, womit eine intelligente Strukturierung und Analyse des Bestands ermöglicht wurde.
Potenzialanalyse
Die Potenzialanalyse ist ein zentraler Bestandteil der Kommunalen Wärmeplanung und hat zum Ziel, die Möglichkeiten und Chancen für eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung zu identifizieren und zu bewerten. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung wurden die folgenden Potenziale untersucht, verortet, quantifiziert und deren Nutzung für die zukünftige Wärmeversorgung geprüft:
Zielszenario
Im Rahmen der Erstellung des kommunalen Wärmeplans für das Zielszenario wurde besonderen Wert auf eine differenzierte Analyse der verschiedenen Gebietstypen innerhalb der Stadt gelegt. Für jeden Gebietstyp wurde eine spezifische Wärmeversorgungsstrategie entwickelt, die sowohl die bestehenden Gegebenheiten als auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigt.
Der grafisch und textlich attraktiv aufbereitete Bericht zum Wärmeplan umfasst eine detaillierte Darstellung der geplanten Maßnahmen und Technologien. Die Möglichkeiten der Nutzung von Nah- und Fernwärmenetzen werden ausführlich behandelt.
Ein zentrales Element der Energieplanung ist die Energieplankarte, die eine grafische Darstellung der geplanten Wärmeversorgungslösungen bietet. Sie zeigt die räumliche Verteilung der Wärmequellen und -senken, die geplanten Infrastrukturen wie Heizzentralen sowie die Priorisierungsgebiete für die Umsetzung der Maßnahmen. Die Karte ermöglicht es, potenzielle Synergien zu identifizieren und eine koordinierte Planung sicherzustellen.
Durch die gezielte Kombination von detaillierten Berichten und der anschaulichen Energieplankarte schaffen wir eine solide Entscheidungsgrundlage für die Gemeinde, um eine effiziente und klimafreundliche Wärmeversorgung zu realisieren.
Wärmewendestrategie
Der Transformationspfad zum Zielszenario wird mit einem abgestimmten Set von geeigneten Maßnahmen konkretisiert, welche in der Gesamtheit die Wärmewendestrategie darstellen. Hierfür wurden gemeinsam mit der Gemeinde Maßnahmen zur Umsetzung der Wärmewende ausgearbeitet, priorisiert, verortet, nach Kosten und Wirkung geschätzt, sowie nach Verantwortlichkeit adressiert. Der Fokus liegt auf der zeitnahen und realistischen Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen.
Akteursbeteiligung
Die relevanten Akteure wurden während des gesamten Entwicklungsprozesses an der Entwicklung des Wärmeplans beteiligt. Hervorzuheben sind die entsprechenden Stellen der Kommunalverwaltung lokalen Energieversorger sowie Kraftwerksbetreiber, Daten- und potenzielle Wärmelieferanten (bspw. Kläranlage).
Die Beteiligungsformate wurden mit dem Auftraggeber gemeinsam festgelegt, mit dem Ziel einer breit abgestützten und Umsetzungsnahen Wärmeplanung.
Auftraggeberin
enersis europe GmbH
Projektzeitraum
2024
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Das Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist die planerische Konzeption einer Wärmeversorgung in Übereinstimmung mit den geltenden Energie- und Klimazielen. Der Wärmeplan dient als belastbare Grundlage für eine wirtschaftlich tragbare, versorgungssichere und realistisch umsetzbare Wärmewende.
Bestandsanalyse
Die Bestandsanalyse bildet das Fundament der Kommunalen Wärmeplanung und zielt darauf ab, eine detaillierte Übersicht über den aktuellen Wärmebedarf sowie die vorhandene Infrastruktur zu gewinnen. Im Rahmen dieser Analyse wurden folgende Leistungen erbracht:
Erhebung und Analyse des Wärmebedarfs:
Bestandsaufnahme der Wärmeversorgung:
Analyse der Infrastruktur:
Erfassung der Energiequellen:
Datenaufbereitung und -dokumentation:
Potenzialanalyse
Die Potenzialanalyse ist ein zentraler Bestandteil der Kommunalen Wärmeplanung und hat zum Ziel, die Möglichkeiten und Chancen für eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung zu identifizieren und zu bewerten. Die Wärmepotenziale der Gemeinde Richterswil sind weitgehend bekannt und untersucht. Im Rahmen der Aktualisierung der kommunalen Wärmeplanung geht es darum, die räumliche Koordination von Wärmenachfrage und -Angebot sowie Einsparpotenzialen vor dem Kontext existierender Projekte und Projektideen neu durchzuführen, unter den geltenden Rahmenbedingungen zu beurteilen und für die Nutzung in Eignungsgebieten zu prüfen.
Zielszenario
Im Rahmen der Erstellung des kommunalen Wärmeplans für das Zielszenario wurde besonderen Wert auf eine differenzierte Analyse der verschiedenen Gebietstypen innerhalb der Gemeinde gelegt. Für jeden Gebietstyp wurde eine spezifische Wärmeversorgungsstrategie entwickelt, die sowohl die bestehenden Gegebenheiten als auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigt.
Der grafisch und textlich attraktiv aufbereitete Bericht zum Wärmeplan umfasst eine detaillierte Darstellung der geplanten Massnahmen und Technologien. Dabei wird der Einsatz erneuerbarer Energien, wie Oberflächengewässer, Solarthermie, Geothermie und Biomasse, sowie die Nutzung von Abwärme beleuchtet. Die Möglichkeiten der Nutzung von Nah- und Fernwärmenetzen werden ausführlich behandelt.
Ein zentrales Element der Energieplanung ist die Energieplankarte, die eine grafische Darstellung der geplanten Wärmeversorgungslösungen bietet. Sie zeigt die räumliche Verteilung der Wärmequellen und -senken, die geplanten Infrastrukturen wie Heizzentralen sowie die Priorisierungsgebiete für die Umsetzung der Maßnahmen. Die Karte ermöglicht es, potenzielle Synergien zu identifizieren und eine koordinierte Planung sicherzustellen.
Durch die gezielte Kombination von detaillierten Berichten und der anschaulichen Energieplankarte schaffen wir eine solide Entscheidungsgrundlage für die Gemeinde, um eine effiziente und klimafreundliche Wärmeversorgung zu realisieren.
Wärmewendestrategie
Der Transformationspfad zum Zielszenario wird mit einem abgestimmten Set von geeigneten Massnahmen konkretisiert, welche in der Gesamtheit die Wärmewendestrategie darstellen. Hierfür wurden gemeinsam mit der Gemeinde Massnahmen zur Umsetzung der Wärmewende ausgearbeitet, priorisiert, verortet, nach Kosten und Wirkung geschätzt, sowie nach Verantwortlichkeit adressiert. Der Fokus liegt auf der zeitnahen und realistischen Umsetzung der beschlossenen Massnahmen.
Akteursbeteiligung
Die relevanten Akteure wurden während des gesamten Entwicklungsprozesses an der Entwicklung des Wärmeplans beteiligt. Hervorzuheben sind die entsprechenden Stellen der Kommunalverwaltung (Planung- und Bau, Liegenschaften) der lokalen Energieversorger (Werke Richterswil, EKZ) sowie Kraftwerksbetreiber, Daten- und potenzielle Wärmelieferanten (bspw. Kläranlage).
Die Beteiligungsformate wurden mit dem Auftraggeber gemeinsam festgelegt, mit dem Ziel einer breit abgestützten und Umsetzungsnahen Wärmeplanung
Auftraggeberin
Gemeinde Richterswil
Projektzeitraum
2024
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Das Netto-Null-Dashboard erlaubt ein datenbasiertes Monitoring der Energie- und Klimapolitik von Städten und Gemeinden. Mit dem Netto-Null-Dashboard erhalten die Gemeinden ein Werkzeug, welches es ihnen ermöglicht, ihren Fortschritt in Richtung Netto-Null-Ziel zu überprüfen und einzuordnen.
Indikatoren für Netto-Null
Insgesamt 35 aussagekräftige Indikatoren stehen zur Verfügung. Rund die Hälfte davon wird auf Basis verlässlicher, schweizweit vorhandener Datensätze bereitgestellt. Weitere Indikatoren werden durch die Gemeinden eingepflegt. Das Dashboard bietet Visualisierungen sowie Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Städten und Gemeinden.
Das Dashboard fokussiert auf den Einflussbereich der Gemeinden und deckt alle relevanten Handlungsfelder - Treibhausgase, Wärme, Mobilität, Strom und den Ausbau von Photovoltaik, sowie die vorbildliche Verwaltung - ab. In jedem Handlungsfeld zeigen eine Auswahl von Indikatoren den aktuellen Kurs der Gemeinden hinsichtlich des Netto-Null-Ziels bis spätestens 2050. Diese Indikatoren sind in so genannte «Top-Down» und «Bottom-Up» Indikatoren unterteilt. Top-Down Indikatoren werden auf Basis öffentlicher Daten berechnet und jährlich aktualisiert. Bottom-Up Indikatoren werden direkt von den Gemeinden erhoben und ins Dashboard eingepflegt. Gemeinden können die meisten Top-Down Indikatoren überschreiben, im Fall, dass die Gemeinde über genauere Daten verfügen, wobei die Qualitätssicherung über den Energiestadt-Prozess gewährleistet wird. Verschiedene Benchmarks sowie eine Bewertung gegenüber Zielpfaden ermöglichen es den Gemeinden, ihre Entwicklungen besser einzuordnen und zu verstehen, ob sie sich insgesamt, sowie in den einzelnen Handlungsfeldern auf Kurs Richtung Netto-Null Emissionen befinden.
Die Rolle von e-futura
Joachim Schmidiger war als Produktmanager für die methodische, grafische und datentechnische Entwicklung des Energiestadt Netto-Null-Indikatoren Dashboards verantwortlich.
Die e-futura GmbH ist für die fachliche Begleitung der Weiterentwicklung des Netto-Null-Indikatoren Dashboards beauftragt.
Als aktive Energiestadtberatende sorgen die e-futura Mitarbeitenden zudem für die Anwendung und Nutzung des Dashboards in den betroffenen Gemeinden.
Auftraggeberin
enersis europe GmbH
Projektzeitraum
2023 - 2024
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Das Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist die planerische Konzeption einer Wärmeversorgung in Übereinstimmung mit den geltenden Energie- und Klimazielen. Der Wärmeplan dient als belastbare Grundlage für eine wirtschaftlich tragbare, versorgungssichere und realistisch umsetzbare Wärmewende.
Bestandsanalyse
Die Bestandsanalyse bildet das Fundament der Kommunalen Wärmeplanung und zielt darauf ab, eine detaillierte Übersicht über den aktuellen Wärmebedarf sowie die vorhandene Infrastruktur zu gewinnen. Im Rahmen dieser Analyse wurden folgende Leistungen erbracht:
Erhebung und Analyse des Wärmebedarfs
Bestandsaufnahme der Wärmeversorgung:
Analyse der Infrastruktur:
Erfassung der Energiequellen:
Datenaufbereitung und -dokumentation:
Potenzialanalyse
Die Potenzialanalyse ist ein zentraler Bestandteil der Kommunalen Wärmeplanung und hat zum Ziel, die Möglichkeiten und Chancen für eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung zu identifizieren und zu bewerten. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung werden die folgenden Potenziale untersucht, verortet, quantifiziert und deren Nutzung für die zukünftige Wärmeversorgung geprüft:
Zielszenario
Im Rahmen der Erstellung des kommunalen Wärmeplans für das Zielszenario wurde besonderen Wert auf eine differenzierte Analyse der verschiedenen Gebietstypen innerhalb der Gemeinde gelegt. Für jeden Gebietstyp wurde eine spezifische Wärmeversorgungsstrategie entwickelt, die sowohl die bestehenden Gegebenheiten als auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigt.
Der grafisch und textlich attraktiv aufbereitete Bericht zum Wärmeplan umfasst eine detaillierte Darstellung der geplanten Massnahmen und Technologien. Die Möglichkeiten der Nutzung von Nah- und Fernwärmenetzen werden ausführlich behandelt.
Ein zentrales Element der Energieplanung ist die Energieplankarte, die eine grafische Darstellung der geplanten Wärmeversorgungslösungen bietet. Sie zeigt die räumliche Verteilung der Wärmequellen und -senken, die geplanten Infrastrukturen wie Heizzentralen sowie die Priorisierungsgebiete für die Umsetzung der Massnahmen. Die Karte ermöglicht es, potenzielle Synergien zu identifizieren und eine koordinierte Planung sicherzustellen.
Durch die gezielte Kombination von detaillierten Berichten und der anschaulichen Energieplankarte schaffen wir eine solide Entscheidungsgrundlage für die Gemeinde, um eine effiziente und klimafreundliche Wärmeversorgung zu realisieren.
Wärmewendestrategie
Der Transformationspfad zum Zielszenario wird mit einem abgestimmten Set von geeigneten Massnahmen konkretisiert, welche in der Gesamtheit die Wärmewendestrategie darstellen. Hierfür wurden gemeinsam mit der Gemeinde Massnahmen zur Umsetzung der Wärmewende ausgearbeitet, priorisiert, verortet, nach Kosten und Wirkung geschätzt, sowie nach Verantwortlichkeit adressiert. Der Fokus liegt auf der zeitnahen und realistischen Umsetzung der beschlossenen Massnahmen.
Akteursbeteiligung
Die relevanten Akteure wurden während des gesamten Entwicklungsprozesses an der Entwicklung des Wärmeplans beteiligt. Hervorzuheben sind die entsprechenden Stellen der Kommunalverwaltung (Planung- und Bau, Liegenschaften) der lokalen Energieversorger sowie Kraftwerksbetreiber, Daten- und potenzielle Wärmelieferanten (bspw. Kläranlage).
Die Beteiligungsformate wurden mit dem Auftraggeber gemeinsam festgelegt, mit dem Ziel einer breit abgestützten und Umsetzungsnahen Wärmeplanung.
Auftraggeberin
Gemeinde Muri
Projektzeitraum
2024
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Der digitale Zwilling „gaia“ von enersis vereint alle relevanten Energie- und Klimadaten. Durch verschiedene Module werden dabei Lösungen für wesentliche Herausforderungen der Klimawende bereitgestellt, wie beispielsweise die CO2-Bilanzierung, der Ausbau erneuerbarer Energien, die Netzplanung sowie die kommunale Wärmeplanung. So werden die vielfältigen Anforderungen von Stakeholdern aus der Energiewirtschaft und auf kommunaler Ebene adressiert und erleichtert.
Der Übergang zur Klimaneutralität ist ein komplexer Prozess, der die Einbindung verschiedener Akteure in unterschiedlichen Rollen erfordert und auf vielfältige Interessen Rücksicht nehmen muss. Es gibt dabei keinen universellen Lösungsansatz: Jede Gemeinde hat ihre eigenen Gegebenheiten, und jedes lokale Energiesystem muss spezifische Rahmenbedingungen erfüllen. Diese Komplexität verdeutlicht, dass fundierte Entscheidungen im Kontext der kommunalen Klimawende nur mit digitalen Werkzeugen getroffen werden können, die auf zuverlässigen Daten basieren.
Wesentliche Bausteine für tragfähige Konzepte sind umfangreiche Daten, die etwa Informationen zu Gebäuden, Energieinfrastruktur, industriellen und gewerblichen Strukturen sowie zu soziodemografischen Entwicklungen umfassen. Diese Daten können in strukturierte Modelle überführt werden, die als digitaler Zwilling bezeichnet werden. Dadurch entsteht ein klares Bild des aktuellen Zustands und der Effektivität sowie Kosten geplanter Maßnahmen. Gleichzeitig fördert dies die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren. Es dient als umfassendes Werkzeug zur Projektsteuerung in der kommunalen Wärmeplanung, von der Entwicklung bis hin zur Umsetzung.
Mit Hilfe eines intelligenten digitalen Zwillings-Tools kann der Planungsaufwand sowie die Kosten für Ingenieurdienstleistungen um 40 bis 50 % gesenkt werden.
Joachim Schmidiger, ehemals Produktmanager bei enersis, hat maßgeblich an der Entwicklung der konzeptionellen Grundlagen der kommunalen Wärmeplanung mitgewirkt und diese durch reale Projekte begleitet. Die Weiterentwicklung des digitalen Zwillings wird von e-futura durch weitere Expertisen unterstützt.
Auftraggeberin
enersis europe GmbH
Projektzeitraum
seit 2022
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Die hochgradig automatisierten Prozess- und Infrastrukturanlagen am Standort Basel stellen maximale Ansprüche an Sorgfalt, Qualität und Expertise in der Softwaresteuerung. In diesem Anspruchsvollen Umfeld verlässt sich der Pharmakonzern Roche auf die Beratungsleistungen von e-futura.
Im Fokus dieser Zusammenarbeit steht das optimale Zusammenspiel von Anlagentechnik, Produktionsprozessen und Automationssoftware. Aufgrund der langjährigen Erfahrung in Energie-, Gebäude- und Verfahrenstechnik sowie der dazugehörigen Softwareautomation, ist die e-futura GmbH ein gefragter Partner in der Entwicklung von massgeschneiderten digitalen Lösungen.
Weitere Details zu diesem Beratungsmandat unterliegen der vertraglichen Schweigepflicht.
Auftraggeberin
F. Hoffmann-La Roche AG
Projektzeitraum
seit 2024
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Die e-futura GmbH ist damit beauftragt, ein Team von sechs Ingenieuren bei einem der grossen deutschen Energieversorger zu selbständigen Projektleitenden für die kommunale Wärmeplanung auszubilden.
Der e-futura Projektleiter Joachim Schmidiger wurde für diese Verantwortungsvolle Aufgabe aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der räumlichen Energieplanung, sowohl als Projektleiter für die Ingenieurstechnische Ausarbeitung von Wärmeversorgungskonzepten in Deutschland und der Schweiz, wie auch als konzeptueller Entwickler eines Softwaretools für die kommunale Wärmeplanung, ausgewählt.
Die Ausbildung des Projektleiter-Teams erfolgt in zwei Stufen:
Die Leistungen von e-futura beinhalten unter anderem:
Die erfolgreich laufenden Wärmeplanungsprojekte, die im Rahmen des Training-on-the-Jobs von e-futura betreut werden sind unterschiedlich weit fortgeschritten (Stand August 2024), von der Bestandsanalyse bis kurz vor Fertigstellung des Abschlussberichtes.
Im Rahmen dieses Auftrages werden Städte bis zu einer Grösse von 200.000 Einwohnern abgedeckt.
Auftraggeberin
enersis europe GmbH
Projektzeitraum
seit 2023
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Norm ermittelt die Energieeffizienz und den CO₂-Ausstoss von Immobilien und erstellt spezifische Sanierungsvorschläge inkl. Fördergeldberechnung. Die Daten sind von Energieexperten verifiziert, auditierbar und per API abrufbar.
e-futura pflegt eine enge Partnerschaft mit der Norm Technologies AG. Die Leistungen von e-futura beinhalten sowohl die Produktentwicklung wie auch die Erstellung von Energieausweisen.
Von Energieexpertinnen verifizierte Daten
Die Rohdaten werden konform nach der SIA 380/1 Norm aufbereitet und von Algorithmen und erfahrenen Energieexpert en überprüft. Somit kann eine höchstmögliche Qualität der Daten sichergestellt werden.
Modulare Integration
Die Whitelabel Lösung kann in bestehende Ökosysteme und Prozesse integriert werden. Eine Schnittstellenintegration ist optional und zeitlich flexibel. Die Daten sind bei Norm gespeichert und können auch nach dem Go-Live abgeholt werden.
Einfacher Prozess für Immobilienbesitzer
Die intuitive App unterstützt Immobilienbesitzerinnen bei der Aufnahme von Gebäudedaten, die in einem verständlichen Bericht aufgearbeitet werden. Ein Norm Energieausweis kann jederzeit zu einem GEAK Plus, für die Beantragung von Fördergeldern, erweitert werden.
Erfüllt Swiss Banking Richtlinien
Norm erstellt einen Energieausweis einer Immobilie mit der Energieklasse und Sanierungsvorschlägen inkl. Kostenschä tzungen und Fördergelder. Zudem besteht die Möglichkeit spezifische Angebote für Vorzugskonditionen bei Hypotheken basierend auf der Energieklasse einzubauen.
Auftraggeberin
Norm Technologies AG
Projektzeitraum
seit 2023
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Für die Erreichung des Klimaschutzziels Netto-Null 2040 sind Energieeffizienz bei Gebäude und Haustechnik sowie der Einsatz von erneuerbaren Energien zentrale Schwerpunkte, da etwa die Hälfte der direkten Treibhausgasemissionen auf dem Stadtgebiet aus der Wärmeversorgung der Gebäude stammen. Der Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich bietet mit dem Energie-Coaching Beratungen für energetische Sanierungen und Netto-Null-kompatiblen Heizungsersatz an.
Joachim Schmidiger hat in den vergangenen Jahren zahlreiche stadtzürcher Gebäudeeigentümerschaften bei ihren energetischen Sanierungsprojekten beraten. e-futura ist zur Durchführung der folgenden Coaching-Typen mandatiert: Heizungsersatz, Energetische Erneuerung, Realisierung Wärmepumpe und das offene Coaching nach Zeitaufwand.
Heizungsersatz
Die fundierte Entscheidungsgrundlage für die Wahl Ihres Heizsystems. Nach einer Begehung Ihrer Liegenschaft analysiert der Energie-Coach Ihren Heizbedarf mit und ohne Massnahmen an der Gebäudehülle. Es werden Ihnen die möglichen Heizsysteme mit Vor- und Nachteilen aufgezeigt und die Gesamtkosten der verschiedenen Varianten sowie die Fördergelder berechnet. Resultate und Empfehlungen erhalten Sie in einem schriftlichen Bericht (ca. 20 Seiten), den der Energie-Coach telefonisch oder persönlich mit Ihnen bespricht.
Energetische Erneuerung
Zahlen und Empfehlungen für Ihr Erneuerungsprojekt: Nach einer Begehung Ihrer Liegenschaft schlägt der Energie-Coach Sanierungsvarianten vor und berechnet die jeweiligen Einsparungen, Investitions-, Energie- und Unterhaltskosten. Zudem zeigt er auf, von welchen Fördergeldern Sie profitieren können. Resultate und Empfehlungen hält der Energie-Coach in einem GEAK® Plus-Bericht (ca. 30 Seiten) fest und bespricht sie mit Ihnen telefonisch oder persönlich. Der GEAK® Plus ist oft Voraussetzung für die Beantragung von Fördergeldern.
Realisierung Wärmepumpe
Wenn Sie sich für eine Erdsonden- oder Luft/Wasser-Wärmepumpe als zukünftige Heizung entschieden haben, begleitet Sie der Energie-Coach bei der Realisierung. Nach einer Begehung Ihrer Liegenschaft erarbeitet der Energie-Coach alle Anforderungen, damit Sie vollständige und vergleichbare Offerten von Heizungsinstallationsfirmen einholen können. Anschließend unterstützt Sie der Energie-Coach beim Vergleich und der Bewertung der Offerten und steht bei der Inbetriebnahme der neuen Heizung mit seinem Expertenwissen an Ihrer Seite.
Offenes Coaching nach Zeitaufwand
Haben Sie auf dem Weg zu Ihrer klimafreundlichen Liegenschaft ganz spezifische Fragen oder möchten Sie vor einer wichtigen Entscheidung eine Zweitmeinung einholen? Setzen Sie auf die fachkundige und neutrale Unterstützung eines Energie-Coachs. Mögliche Beratungsthemen: Gesuche für Fördergelder und Baubewilligung, Heizkurven Optimierung oder Leistungsermittlung, denkmalpflegerische Abklärungen, Offertvergleich (Plausibilität und Vollständigkeit), Bestimmung von Erdsondenanlagen usw. Nach der Schilderung Ihres Anliegens und vor dem Start Ihrer individuellen Beratung wird der Energie-Coach eine Aufwands- und Kostenschätzung durchführen.
Auftraggeberin
Stadt Zürich, Umwelt und Gesundheitsschutz (UGZ)
Projektzeitraum
seit 2019
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Die Gemeinde Truttikon im Zürcher Weinland ist seit dem Jahr 2016 zertifizierte Energiestadt. Die bisherigen Anstrengungen wurden beim letzten Re-Audit im Jahr 2021 mit einem Plus von 5% der zu erreichenden Punktzahl honoriert. Mit dem neuen Energieleitbild der Energie-Region und dem geplanten Holz-Wärmeverbund verstärkt die Gemeinde Truttikon seine Ambitionen in der lokalen Umsetzung der nationalen Energiestrategie 2050.
Im Jahr 2020 konnte die Gemeinde Truttikon mit der Unterstützung von Joachim Schmidiger erfolgreich ihre Re-Zertifizierung zur Energiestadt erreichen.
Der Themenbereich Ver- und Entsorgung schneidet am besten ab, was auf eine effiziente Wasserversorgung, eine gute Abfallbewirtschaftung mit energetischen Nutzungen und der Versorgung des Wärmebedarfs mit erneuerbarer Energie zurückzuführen ist. Der Bereich kommunale Gebäude und Anlagen kommt trotz Wärmeversorgung mit Ölheizungen dank einem effizienten Betrieb (Strom, Wärme und Wasser) der eigenen Gebäude, der Führung einer Energiebuchhaltung und einer modernen öffentlichen Beleuchtung auf eine gute Bewertung. Ähnlich gut schneiden die Entwicklungsplanung und Raumordnung ab. Durch die Mitarbeit in der Energie Region Zürcher Weinland verfügt die Gemeinde über Bilanzen und Indikatoren zur Steuerung der Energie- und Klimapolitik und stimmt sich regional ab. In der schlanken Verwaltung sind die Energiestadt Themen gut verankert und in die Alltags Prozesse integriert.
Verbesserungspotenzial besteht bei der Schule. Im Bereich Mobilität hat sich die ÖV Situation durch den Halbstundentakt von Anschlusszügen verbessert und mit dem E-Mobility Fahrzeug zeigt sich Truttikon fortschrittlich im Carsharing und der Elektromobilität. Im Bereich Kooperation und Kommunikation gibt es Potenzial in der Zusammenarbeit mit der Forst- /Landwirtschaft und der Schule. Gut und konsequent wird über die Webseite, Mitteilungsblätter und an Gemeindeversammlungen kommuniziert bzw. mit der Bevölkerung diskutiert. Weiterhin besteht in allen Bereichen Potenzial zur weiteren Verbesserung.
Ein besonderer Fokus des Projekts lag in den letzten Jahren auf der Entwicklung des Holzwärmeverbunds. Dieses Projekt ermöglicht es der Gemeinde, durch die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen eine ökologische und kosteneffektive Energieversorgung zu gewährleisten. Die Gemeinde ist auch ein aktives Mitglied der Energie-Region Zürcher Weinland und beteiligt sich an zahlreichen interkommunalen Energieprojekten, womit auch e-futura eine enge Zusammenarbeit pflegt. Aktuell stehen dabei Projekte, die eine nachhaltige Mobilität fördern im Fokus.
Energiepolitisches Programm 2020 – 2024
Damit das Label zu Recht getragen wird, muss sich die Gemeinde zu weiteren Verbesserungen bekennen. Zu diesem Zweck wurde ein energiepolitisches Aktivitätenprogramm für den Zeitraum 2020 – 2024 erarbeitet. Zukünftig werden vermehrt auch Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel eine Rolle spielen.
Auftraggeberin
Gemeinde Truttikon
Projektzeitraum
seit 2019
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Die Nova Property Fund Management AG ist eine Fonds-Gesellschaft mit einem grösseren Liegenschaftsportfolio in der Schweiz. Ein Grundbaustein der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie ist die energetische Bestandsaufnahme. Bei den Potenzialreichen Liegenschaften wurden darüber hinaus individuelle Sanierungsmassnahmen erarbeitet. Das Portfolio beinhaltet Liegenschaften der Nutzungen Gewerbe, Hotel, Wohnen,Verwaltung und Gewerbe.
Bei der Erstellung der GEAK & GEAK Plus hat e-futura mit der Intep – Integrale Planung GmbH kooperiert. Die gemeinsam erbrachten Leistungen umfassen:
Auftraggeberin
Nova Property Fund Management AG
Projektzeitraum
Oktober 2022 – Februar 2023
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Die Gemeinde Richterswil am linken Ufer des Zürichsees ist seit dem Jahr 2013 zertifizierte Energiestadt. Die bisherigen Anstrengungen wurden beim letzten Re-Audit im Jahr 2021 mit einem Plus von 5% der zu erreichenden Punktzahl honoriert. Mit dem neuen Energieleitbild und diversen Energieprojekten in der Planung und Umsetzung verstärkt die Gemeinde Richterswil seine Ambitionen in der Umsetzung der nationalen Energiestrategie 2050.
Joachim Schmidiger hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Energieprojekte mit der Gemeinde Richterswil erfolgreich umgesetzt oder begleitet, bspw. : Energie- und Treibhausgasbilanzierung über das gesamte Gemeindegebiet, Potenzialstudie zu lokalen erneuerbaren Energieressourcen und zur Energieeffizienz, Entwicklung neues kommunales Energieleitbild inkl. Netto-Null-Absenkpfad bis 2050, jährliche Aktualisierung und Auswertung der Energiebuchhaltung von über 20 kommunalen Liegenschaften, Energieoptimierung der Schulanlage Samstagern.
Im erfolgreichen Re-Audit wurden vom Energiestadtberater Joachim Schmidiger in Zusammenarbeit mit Gemeindevertretern alle 56 Kriterien des Energiestadtkatalogs aus den Bereichen Entwicklungsplanung & Raumordnung, Kommunale Gebäude & Anlagen, Ver- und Entsorgung, Mobilität, Interne Organisation, Kooperation/Kommunikation/Partizipation entsprechend der Aktivitäten in den letzten vier Jahren bewertet.
Im Rahmen der Re-Zertifizierung wurde ein energiepolitisches Aktivitätenprogramm für die nächsten 4 Jahre entwickelt, welches vom Gemeinderat beschlossen wurde. Mit dem Programm bekennt sich die Gemeinde zu weiteren Verbesserungen. Die dort festgelegten Massnahmen sind eine Folge der im Rahmen der Bestandesaufnahme festgestellten Möglichkeiten zu weiteren Verbesserungen für einen sparsamen Umgang mit Energie und einer vermehrten Nutzung von erneuerbarer Energie. Die vorgeschlagenen Massnahmen leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Smart Village-Strategie, zu welcher sich die Gemeinde verschrieben hat.
Auftraggeberin
Gemeinde Richterswil, Abteilung Werke
Projektzeitraum
seit 2019
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Wie werden unsere Siedlungen morgen aussehen? Innere Verdichtung, Gebäude als Kraftwerke, 2000-Watt Siedlungen, neue Wohnformen, partizipative Planungsansätze, semiautarke Siedlungen, Ressourcen- und Energieeffizienz sowie soziale Nachhaltigkeit – diese Themen werden die Art, wie wir in Zukunft unsere Siedlungen gestalten und beleben stark beeinflussen.
Im Modul Energie und Siedlung erwerben die Studierenden die Kompetenzen, Stoff- und Energie-Flüsse einer Siedlung zu modellieren und im Team eine optimierte Siedlung zu konzipieren. Joachim Schmidiger vermittelt den Themenschwerpunkt zur Entwicklung von 2000-Watt-Arealen.
Der Leistungsumfang beinhaltet der konzeptuelle Entwurf der interaktiven Unterrichtseinheit, die Gestaltung von attraktiven Unterrichtsunterlagen, die Entwicklung von Übungseinheiten und die jährliche Durchführung.
Themenschwerpunkte:
Auftraggeberin
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen
Projektzeitraum
seit 2020
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Ausgangspunkt der Projektentwicklung war eine Machbarkeitsstudie für einen Nah-Wärmeverbund im Dorfzentrum zum Ersatz zweier veralteter Ölheizungen. Die Wirtschaftlichkeitsanalyse hat ergeben, dass ein konkurrenzfähiges Wärmenetz zusätzliche Anschlussnehmer bedingt und der Versorgungsperimeter erweitert werden muss. In Zusammenarbeit mit Holzenergie Schweiz wurde das Projekt daraufhin grösser konzipiert und verschiedene Szenarien untersucht. e-futura unterstützt die Gemeinde Truttikon in der weiteren Projektentwicklung.
Fast 30 % der Gemeindefläche von Truttikon ist Wald, bei dessen Pflege qualitativ minderwertiges Holz anfällt. Zudem ist in letzter Zeit sehr viel «Käferholz» angefallen. Beide Sortimente lassen sich am sinnvollsten in automatischen Holzfeuerungen mit Wärmenetzen nutzen. Eine solche Verwertungsmöglichkeit fehlt bisher. Da zudem in nächster Zeit in verschiedenen Gemeindeliegenschaften Ölheizungen zu ersetzen sind, wurde 2020 eine Machbarkeitsstudie für einen Holz-Wärmeverbund erarbeitet. Grundlage dieser Studie war eine Umfrage unter der Bevölkerung bezüglich des Anschluss Interesses. Am 18. August 2021 wurde die Studie einer breiten Bevölkerung vorgestellt, welche sich im Rahmen einer Konsultativabstimmung mit überwiegender Mehrheit dafür aussprach, dass die Gemeinde das Projekt weiterverfolgt. e-futura wurde gemeinsam mit Holzenergie Schweiz damit beauftragt, die Ausschreibung für ein Vorprojekt durchzuführen und die Gemeinde bei der weiteren Projektentwicklung fachlich und organisatorisch zu unterstützen.
Leistungsumfang Machbarkeitsstudie
Leistungsumfang Ausschreibung Vorprojekt
Auftraggeberin
Gemeinde Truttikon
Projektzeitraum
Juli 2019 - Juni 2022
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Die Energieoptimierung der Schulanlage wurde im Rahmen einer von EnergieSchweiz geförderten PEIK-Projekts durchgeführt. Die Schulanlage umfasst sechs Gebäude, eine Turnhalle sowie den Aussensportplatz. Die Energiebuchhaltung zeigt, dass die Schulanlage einer der grösseren Energieverbraucher der Gemeinde ist und ein hohes Optimierungspotenzial aufweist, welches im Rahmen dieses Projekts untersucht wurde.
Im Rahmen des PEIK-Projekts zur Energieoptimierung der Schulanlage in Samstagern wurde eine umfassende Begehung gemeinsam mit den Liegenschaftsverantwortlichen vor Ort durchgeführt, um mögliche Einsparpotenziale und Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren.
Die Schulanlage Samstagern besteht aus den folgenden Gebäuden:
In einem zweiten Schritt wurden alle Energieverbräuche für Wärme und Strom gebäudescharf erfasst bzw. aus der bestehenden Energiebuchhaltung plausibilisiert, um eine genaue Grundlage für die weitere Planung zu haben. Auf Basis dieser Daten wurden dann in einem weiteren Schritt die konkreten Massnahmen zur Energieoptimierung entwickelt.
Es konnten attraktive Verbesserungsmassnahmen identifiziert werden in der Bereichen Warmwasser, Heizung, Lüftung, Beleuchtung und Eigenstromproduktion.
Der vorgeschlagene Aktionsplan zeigt auf, welche Massnahmen zu interessanten Einsparungen führen und priorisiert gleichzeitig deren Umsetzung.
Die Grundlagen und Massnahmen wurden in einem Beratungsbericht festgehalten, der den Liegenschaftsverantwortlichen vorgestellt und diskutiert wurde. Dabei wurde auch über die Umsetzbarkeit und die wirtschaftlichen Aspekte der vorgeschlagenen Massnahmen gesprochen.
Mit dem vorliegenden Bericht verfügt die Liegenschaftsverwaltung über die quantitativen Grundlagen, um die Umsetzung der Massnahmen zielgerichtet anzugehen. Die Zusammenarbeit zwischen den Liegenschaftsverantwortlichen und den Energieberatern war dabei ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Projekts.
Auftraggeberin
Gemeinde Richterswil, Abteilung Liegenschaften
Projektzeitraum
Februar 2021 – Februar 2022
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Der Klimawandel hat weitreichende Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Dies erfordert eine systematische Auseinandersetzung mit den Folgen von Klimaveränderungen auch in Schweizer Gemeinden.
Zielsetzung dieses Projekts war es, eine Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat der Gemeinde Richterswil zusammenzustellen, zur Beurteilung der Notwendigkeit einer kommunalen Anpassungsstrategie mit spezifischen Massnahmen (z.B. zur Hitzeminderung im Siedlungsraum). Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Literaturrecherche zu relevanten Veröffentlichungen und Daten durchgeführt und die Anwendbarkeit bzw. Gültigkeit für die Gemeinde Richterswil beurteilt.
MeteoSchweiz führt ein umfassendes Archiv für Meteo- und Klimadaten aller Schweizer Messstationen und dient als wesentliche Datenquelle für die Darstellung der Entwicklung von Klimaparametern der Normperioden 1961 - 1990, 1981 - 2010 und 1991 - 20201.
Die historische Entwicklung folgender Klimaparameter der Messstandorte Zürich Fluntern und Wädenswil wurden ausgewertet:
Ein weiteres Kapitel widmet sich dem Thema Hitzebelastung als einer zentralen Auswirkung des Klimawandels. Für Richterswil wurden unter anderem diese relevanten Aspekte räumlich analysiert:
Die Analyse zeigt, dass in der Gemeinde Richterswil Handlungsbedarf zur Reduktion der Hitzebelastung besteht. Es werden verschiedene Handlungsansätze aufgezeigt, womit die Gemeinde Richterswil die lokalklimatische Situation verbessern könnte.
Als nächster Schritt wird eine Analyse der spezifischen Risiken durch den Klimawandel empfohlen, um frühzeitig geeignete Massnahmen abzuleiten und umsetzen zu können. Das Bundesamt für Umwelt stellt zu diesem Zweck neu das Online-Tool für Gemeinden „Anpassung an den Klimawandel“ zur Verfügung. Die Nutzenden werden systematisch durch den Beurteilungsprozess der Risiken aus den folgenden neun Bereichen geführt.
Auftraggeberin
Gemeinde Richterswil, Abteilung Werke
Projektzeitraum
Januar – November 2022
Projektleitung
Joachim Schmidiger
e-futura führt die Energiebuchhaltung von diversen Immobilienportfolio. Die fortlaufende Erfassung der Energieverbräuche und -Kosten schafft Transparenz und dient als Grundlage für energetische Sanierungen und Optimierungen sowie die zusammenhängenden Investitionsentscheide.
Die Erfassung der Energieverbräuche steht am Anfang von darauf aufbauenden Beratungsleistungen: Objektspezifische Studien, Sanierungs- und Optimierungsmassnahmen. Der Leistungsumfang von e-futura im Rahmen der Energiebuchhaltung umfasst die folgenden Punkte:
Auftraggeberin
Öffentliche und private Immobilienportfolio
Projektzeitraum
seit 2019
Projektleitung
Joachim Schmidiger
Die Bestandssiedlung in der Gemeinde Eglisau weist einen energetisch guten Gebäudestandard aber eine 100% fossile Wärmeversorgung auf. Von der Eigentümergemeinschaft beauftragt, hat e e-futura die Machbarkeit von erneuerbaren Heizungsersatzvarianten sowie das Potenzial zur solaren Stromgewinnung abgeklärt.
Das Projekt beinhaltete unter anderem eine Bestandsaufnahme vor Ort, gemeinsam mit Vertretern der Eigentümergemeinschaft. Im Nachgang zur Begehung wurden technisch machbare Heizungsersatzvarianten entwickelt und nach Wirtschaftlichkeit, Ökologie, Platzbedarf beurteilt und verglichen. Darüber hinaus wurden die Potenzialflächen für Photovoltaik untersucht, eine Wirtschaftlichkeitsanalyse sowie Ertragsprognosen aufgestellt. Die Resultate mit Empfehlungen zur Systemwahl und dem weiteren Vorgehen wurden in einem Bericht zu Händen der Versammlung der Eigentümergemeinschaft festgehalten.
Leistungsumfang
Auftraggeberin
Eigentümergemeinschaft
Projektzeitraum
2022
Projektleitung
Joachim Schmidiger